Eine große Leistung haben Ensemble und Regiesseur vollbracht, denn sie haben weder auf einen Klassiker noch ein vorhandenes Stück in der Literatur zurückgegriffen. Alles, jedes Wort und jede Szene, wurde in Eigenarbeit entwickelt. Die Musik wurde von Susan Jones eingerichtet, teilweise mit Originalkompositionen und -texten.

 
 
Bei der "Materialsichtung" wurde in zwei Richtungen recherchiert. Erstens dienten Geschichtsbücher der Stadt Freudenstadt als Grundlage. Auszüge aus alten Artikeln im "Der Grenzer", Vorgänger des Schwarzwälder Boten", wurden herangezogen. Ebenso das Buch: "Geschichte der Stadt Freudenstadt" von Professor Dr. Manfred Eimer.
Ziel war es, möglichst nahe an den historischen Fakten zu bleiben.
In Freudenstadt wurden, historisch belegt, Anna Schuhmacher und Barbara Tollmayer der Hexerei angeklagt. Verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde Anna Schuhmacher 1603. Auszüge aus diesem Verfahren, kann man hier nachlesen.

 
     
 
Eine Fülle an Material gibt es über die Zeit der Hexenverfolgung. Dieses dunkle Kapitel der Kirche, der katholischen wie der protestantischen, hat viele Menschen, unschuldige Menschen, das Leben gekostet. Keiner war sicher vor den grausamen Auswüchsen übler Nachrede und Verleumdung:
weder der Gottlose noch der Gottesfürchtige, weder jung noch alt, arm noch reich, Mann noch Frau.
mehr darüber über diesen link

 
  .. ..